Archiv für die Kategorie „Rund um die Arbeit“

Soziale Netzwerke kein Gesprächsthema – nur 1 Bewerber von 10 wird auf sein Profil in sozialen Netzwerken angesprochen

10. März 2010 von Pressemitteilung

Persönliche Daten aus sozialen Netzwerken spielen in Vorstellungsgesprächen keine Rolle. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de an der 10.951 Fach- und Führungskräfte aus acht europäischen Ländern teilnahmen, davon 4.374 aus Deutschland. So geben 89 Prozent der deutschen Befragten an, in einem Vorstellungsgespräch noch nie mit ihren Profildaten konfrontiert worden zu sein. Nur sieben Prozent wurden während der Bewerbungsphase schon einmal direkt auf ihr Netzwerkprofil angesprochen. Weitere vier Prozent behaupten, der Unternehmensvertreter habe sich auf Informationen bezogen, die er wahrscheinlich in einem sozialen Netzwerk recherchiert habe.

“Personaler in Unternehmen nutzen soziale Netzwerke ganz offensichtlich viel weniger als oft angenommen. Unsere Umfrage zeigt: Private Profilinformationen werden größtenteils nicht herangezogen, um den jeweiligen Bewerber einzuordnen. Gerade im Umgang mit schwer zu findenden Fach- und Führungskräften setzen HR-Verantwortliche in erster Linie auf bewährte Methoden, um herauszufinden, ob ein Kandidat für eine Position geeignet ist oder nicht. Eine oberflächliche Recherche kann zu voreiligen Beurteilungen führen,” so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Ergebnisse im Trend. Denn auch europaweit sagen 90 Prozent der befragten Kandidaten, dass sie in einem Vorstellungsgespräch noch nie mit ihren Profildaten aus einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder LinkedIn konfrontiert wurden. Der höchste Wert diesbezüglich kommt aus Schweden, wo 93 Prozent der Befragten entsprechend antworteten. In Norwegen behaupten immerhin zehn Prozent bereits auf ihre Profildaten angesprochen worden zu sein. Quelle: Stepstone

Frauen bei Belastbarkeit im Job weltweit vorne

6. März 2010 von Pressemitteilung

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es gezeigt: Belastbarkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Führungskräfte. Hier haben weltweit die Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen leicht die Nase vorn. Allerdings müssen die Unternehmen weiter in Entwicklungsprogramme investieren, um das Potenzial der Frauen zu fördern und optimal zu nutzen. Dies ergab eine aktuelle Studie, für die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture anlässlich des Weltfrauentages Entscheidungsträger in 20 Ländern befragt hat.

Die Belastbarkeit ist für Männer wie für Frauen eine der Schlüsseleigenschaften für eine erfolgreiche Karriere. Das gilt besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Laut der Studie ist diese Manager-Fähigkeit für mehr als zwei Drittel (71 Prozent) aller Chefs zentrales Kriterium dafür, wen sie im Unternehmen halten wollen. Mit 53 Prozent der Nennungen liegen hier weibliche Nachwuchsmanager weltweit leicht vor ihren männlichen Kollegen (51 Prozent). (weiterlesen…)

Manager verdienen im Ruhrgebiet fünfmal so viel wie in der Hauptstadt

5. März 2010 von Pressemitteilung

Managergehälter

Managergehälter

Im Ruhrgebiet verdienen Manager fünfmal so viel wie ihre Kollegen in der Hauptstadt. Dies geht aus der aktuellen Studie “Managergehälter 2009″ des Bundesanzeiger Fachverlags hervor. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 1,8 Millionen Euro beziehen die Vorstandsvorsitzenden im Postleitzahlengebiet 4 höhere Vergütungen als in der restlichen Republik. Die Berliner CEOs verdienen mit durchschnittlich 379 Tausend Euro am wenigsten. Und dies, obwohl Unternehmen wie Air Berlin und der Axel Springer Verlag in Berlin sitzen. Der Kohlenpott bietet also nicht nur als Kulturhauptstadt ein reizvolles Angebot, sondern erweist sich auch für Manager als Arbeitsmarkt mit attraktiven Arbeitgebern. Hier verdienen sie mehr als eineinhalb Mal so viel wie im deutschlandweiten Durchschnitt. Quelle: Bundesanzeiger

Yasni verkündet das Ende des Lebenslaufes

26. Februar 2010 von Ralph Meinhold

S. Rühl

S. Rühl

In einer Pressemitteilung der Personensuchmaschine wird heute das Ende des Lebenslaufs angekündigt. Besonders die Schweizer bestätigen in einer Umfrage die von Yasni Geschäftsführer Steffen Rühl aufgestellte These: “Personaler finden jetzt schon mehr personenbezogene Daten im Netz, als ein Bewerber in eine Bewerbungsmappe packen kann”, deshalb, so Rühl weiter werde der Lebenslauf in Kürze obsolet sein. Die Zukunft sieht Rühl vor allem im Online Reputation Management, sprich der aktiven Pflege des Selbstbilds im Internet. Laut der Umfrage glauben nur noch 47 % der befragten Schweizer, dass es den Lebenslauf immer geben wird. Bei den Deutschen glauben das noch 77 % der Befragten. Was denke Sie, wie steht es um die Zukunft des Lebenslaufes? Wird der Lebenslauf durch Online Dienste abgelöst werden?

Die Pressemitteilung finden Sie hier

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2010

25. Februar 2010 von Pressemitteilung

H. Alt

H. Alt

“Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt in Deutschland bleiben auch im Februar moderat. Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen, die Beschäftigung hat sogar wieder zugenommen und die Kräftenachfrage zeigt sich stabil”, so fasste das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2010 zusammen.

Arbeitslosenzahl im Februar: +26.000 auf 3.643.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +91.000 Arbeitslosenquote im Februar: +0,1 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent (weiterlesen…)

80 Prozent der Fachkräfte schenken Unternehmen zwei Arbeitstage pro Monat

22. Februar 2010 von admin

Im Krisenjahr 2009 ist die Arbeitszufriedenheit von Fach- und Führungskräften in Deutschland rapide gesunken: Nur noch rund 46 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Unter dem Motto “FOM fragt nach” hat die Hochschule zum Jahreswechsel 1.470 Selbstständige, Manager und Fachangestellte befragt.

“Es scheint, dass die individuelle Belastung der Mitarbeiter zugenommen hat”, so Prof. Dr. Ulrike Hellert, wissenschaftliche Leiterin der Befragung. Obwohl die durchschnittliche vertragliche Arbeitszeit 38,3 Stunden pro Woche beträgt, arbeiten vier von fünf Fachkräften im Mittel 42,4 Stunden. “Wenn man die Überstunden hochrechnet, schenken diese Mitarbeiter ihren Unternehmen zwei Arbeitstage pro Monat”, sagt Prof. Hellert. Nur knapp die Hälfte (46,1%) ist mit den Arbeitsbedingungen zufrieden bzw. sehr zufrieden. Im vergangenen Jahr lag diese Zahl noch bei knapp 77 Prozent. (weiterlesen…)

Mittel- und Gutverdiener auch beim ALG I nur eine kleine Minderheit

16. Februar 2010 von Pressemitteilung

Die Angst vor Hartz IV

Die Angst vor Hartz IV

Die Angst der Mittelschicht vor dem sozialen Absturz durch Arbeitslosigkeit und Hartz IV ist weitestgehend unbegründet. Lediglich 0,3 Prozent der Hartz-IV-Bezieher verdienten in ihrem letzten Job mehr als 3.000 Euro brutto im Monat, nur jeder Tausendste kam auf mehr als 3.500 Euro.

Das ergab eine Berechnung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), die das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ veröffentlicht (Ausgabe 3/2010, EVT 18. Februar). “Ehemalige Mittel- und Gutverdiener sind bei Hartz IV ein absolutes Randphänomen”, sagte IZA-Arbeitsmarktdirektor Hilmar Schneider zu ‘Capital’. Grundlage der Analyse ist eine Stichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. (weiterlesen…)

Der Traumjob bleibt für viele nur ein Traum

15. Februar 2010 von Pressemitteilung

Haben Sie Ihren Traumjob gefunden?

Haben Sie Ihren Traumjob gefunden?

Der beste Job überhaupt? Die meisten können vom Traumjob nur träumen. So zeigt eine aktuelle Umfrage des bekanntesten deutschen Karriereportals Monster, dass 92 Prozent der befragten Deutschen nicht ihrem Traumberuf nachgehen. Vor allem finanzielle Gründe halten fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer von ihrem Traumjob fern. Anderen fehlt schlichtweg die Zeit, um sich die für den Traumberuf notwendigen Kenntnisse anzueignen, wie es bei einem Drittel der Umfrageteilnehmer der Fall ist. Zehn Prozent der befragten Deutschen wünschen sich Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Traums. Nur acht Prozent geben an, ihren Traumjob bereits auszuüben.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Was würden Sie tun, um Ihren Traumjob zu bekommen?
Wenn ich es mir finanziell leisten könnte,
würde ich sofort meinen Job aufgeben und
meinen Traum verfolgen.                             49% (1.424)
Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir sofort
die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten
für meinen Traumjob aneignen.                         33% (958)
Ich müsste mir Unterstützung suchen -
allein traue ich mir das nicht zu.                    10% (303)
Ich habe schon meinen Traumjob.                        8% (240)

“Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wundert es nicht, dass vielen Deutschen in erster Linie die finanzielle Absicherung wichtig ist, wenn sie sich für einen Job entscheiden”, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. “Interessant ist dabei jedoch, dass über 90 Prozent der Befragten angeben, noch nicht ihren Traumjob zu haben. Deshalb bietet Monster Karriereinteressierten und Jobsuchenden innovative Tipps und Tools wie die “Karriere-Portraits”, um ihnen den Weg zu neuen Arbeitsperspektiven zu erleichtern.”

In den Nachbarländern Österreich und Schweiz zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Nur sieben Prozent der österreichischen und zwölf Prozent der Schweizer Befragten haben ihren Traumjob bereits gefunden. Auch den Schweizer Arbeitnehmern fehlt vor allem das Geld, um ihren Traumjob in Erfüllung zu bringen: 60 Prozent würden sofort den derzeitigen Beruf aufgeben und ihren Traum verfolgen, wenn sie es sich leisten könnten. 23 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer fehlt die Zeit, um ihren Traum wahr werden zu lassen; nur fünf Prozent wünschen sich dafür Unterstützung. Über die Hälfte der Österreicher sieht ebenso die finanzielle Hürde als größtes Hindernis auf dem Weg zum Traumberuf, gefolgt von Zeitmangel (31%) und fehlender Hilfestellung (11%).

“Wer in seinem Job nicht zufrieden ist, muss sich zunächst dazu entscheiden, seine Situation selbst verbessern zu wollen”, sagt Bewerbungstrainer Dieter L. Schmich. “Im zweiten Schritt ist es wichtig, die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu analysieren und anschließend festzustellen, welche Arbeitgeberzielgruppe für die Jobsuche relevant ist. Erst dann können vakante Positionen professionell gefunden und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen zielgerichtet erstellt werden.”

Weitere Tipps und Tricks verrät Coach Schmich derzeit in einem Expertenforum des Karriereportals Monster unter http://forum.monster.de/exp99873. Bis zum 24. Februar steht er für Fragen rund um das Thema “Mit Strategie zum Traumjob” zur Verfügung.

3.580 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen vom 18. bis zum 31. Januar 2010 an der Umfrage teil. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

Altersvorsorge: Wenn Frauen sich nicht trauen

11. Februar 2010 von Pressemitteilung

Mangelndes Selbstbewusstsein und geringes Einkommen führen Frauen in die Versorgungslücke

Mangelndes Selbstbewusstsein und geringes Einkommen führen Frauen in die Versorgungslücke

Finanzentscheidungen brauchen Selbstbewusstsein – doch genau daran fehlt es vielen Frauen, wenn es um Geld geht. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage der HanseMerkur Versicherungsgruppe*: 21 Prozent der in einer Partnerschaft lebenden Frauen glauben, ihr Partner wisse besser über das Thema private Altersvorsorge Bescheid als sie selbst. Etwa der gleiche Anteil der Männer hält sich selbst für kompetenter. “Viele Frauen neigen immer noch dazu, Ihre Entscheidungen zur Altersvorsorge regelmäßig zu verschieben, weil sie sich kein sicheres Urteil zutrauen”, sagt Kathrin Voss, Produktmanagerin bei der HanseMerkur. “Dabei müssten gerade Frauen ihre private Altersvorsorge vorantreiben, weil sie durch Baby- und Erziehungspausen oft einen geringeren gesetzlichen Rentenanspruch erwerben als Männer.” (weiterlesen…)

Ausbildungspakt trotz Wirtschaftskrise auch 2009 erfolgreich

10. Februar 2010 von Pressemitteilung

Wie stehen die Chancen für einen Ausbildungsplatz?

Wie stehen die Chancen für einen Ausbildungsplatz?

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist besser, als man angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise erwarten konnte. So kann auch für 2009 eine positive Bilanz der gemeinsamen Paktbemühungen gezogen werden: Die Paktzusagen wurden trotz schwierigster wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erneut erfüllt – dank des großen Engagements der ausbildenden Unternehmen, der Paktpartner und der Bundesagentur für Arbeit:

- Jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen konnte ein Angebot auf Ausbildung oder Qualifizierung gemacht werden.

- 72.600 neue Ausbildungsplätze wurden von Kammern und Verbänden eingeworben. (weiterlesen…)