Archiv für die Kategorie „Rund um die Versicherungsbranche“

Zitat der Woche – M. Zimmerer

8. März 2010 von Pressemitteilung

M. Zimmerer

M. Zimmerer

“Staatshaushalte auf Kosten der Sparer zu sanieren halte ich für völlig falsch. Und Inflation bedeutet eine kalte Enteignung der Sparer.”

Allianz Leben-Chef Maximilian Zimmerer zum Vorschlag des Internationalen Währungsfonds, das Inflationsziel von zwei auf vier Prozent zu heben Quelle: FTD

Vorzeitige Kündigung von Lebensversicherungen

3. März 2010 von Pressemitteilung

Manchmal genügt ein Satz, um dem Kunden ein gutes Gefühl zu geben, ihn aber trotzdem hinters Licht zu führen: “Die mit dem Abschluss Ihres Vertrages verbundenen Kosten werden Ihnen nicht gesondert in Rechnung gestellt.” Klingt gönnerhaft, dieser Satz, irgendwie sogar verbraucherfreundlich – ist er aber nicht. Er findet sich in fast allen Versicherungsverträgen und sorgt dafür, dass Millionen Kunden nichts oder nur wenig Geld zurück bekommen, wenn sie ihre Lebensversicherung vor Ende der Laufzeit auflösen.

Die Verbraucherzentralen und der Bundesgerichtshof (BGH) schätzen, dass etwa die Hälfte aller Kapitallebensversicherungen vorzeitig gekündigt werden. Für die Unternehmen ist das ein gutes Geschäft, denn sie lassen sich die Kündigungen teuer bezahlen. (weiterlesen…)

Wer zahlt bei Sturmschäden?

1. März 2010 von Pressemitteilung

Immer wieder fegen verheerende Stürme durch das Land und hinterlassen Schneisen der Verwüstung. Entwurzelte Bäume, die auf ein Auto fallen, oder abgedeckte Dächer sind in Deutschland schon lange keine Seltenheit mehr. Doch wer kommt für den Schaden am Auto, Hausrat oder dem eigenen Haus auf? Betroffenen mit einer Kasko-, Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung sollten ihren Schaden schnellst möglich ihrer Versicherung zu melden.

Für alle drei Versicherungen gilt: Von Sturm redet man ab Windstärke acht. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von mindestens 62 Kilometern pro Stunde. Versichert sind alle Schäden, die direkt durch den Sturm verursacht werden.

Dazu zählen vor allem tiefe Dellen und Beulen in der Karosserie eines Autos, die meist durch herab fallende Äste verursacht werden. Noch ein Hinweis: Nur Sturmschäden fallen in den Bereich der Teilkasko-Versicherung. Hätte sich der Schaden bei Windstärke sieben oder weniger ereignet, wäre dafür die Vollkasko-Versicherung zuständig. (weiterlesen…)

Zitat der Woche – M. Diekmann

27. Februar 2010 von Pressemitteilung

M. Diekmann

M. Diekmann

“Wir haben allein in Deutschland mehrere Hundert Versicherer, teilweise mit Umsätzen, die einer Geschäftsstelle der Allianz in Regensburg entsprechen.”

Allianz-Vorstandschef M. Diekmann über die Konsolidierung im Versicherungsmarkt. Quelle: FTD

Ratgeber zur privaten Vorsorge und für Selbstständige

23. Februar 2010 von Pressemitteilung

Stiftung Warentest: Ratgeber Altersvorsorge

Stiftung Warentest: Ratgeber Altersvorsorge

Wie man als Berufstätiger am besten Geld für sich zurücklegt, um im Alter nicht knapp bei Kasse zu sein, zeigen zwei Bücher der Stiftung Warentest, die jetzt als Neuauflagen erschienen sind. „Private Altersvorsorge“ und „Altersvorsorge für Selbstständige“ informieren über alle Möglichkeiten der Privaten Geldanlage fürs Alter.

Beim Buch „Private Altersvorsorge“ zeigen die Tester zunächst, was Angestellte aus gesetzlicher Rente und Beamte als Pension erwarten können. Ausführlich wird dann erläutert, wie sich der Staat an der privaten Altersvorsorge beteiligt: Mit Riester- oder Rürup-Rente, Betriebsrente oder vermögenswirksamen Leistungen. Der Ratgeber sagt, für wen welches Produkt die beste Wahl ist und zeigt ebenso alle Möglichkeiten der privaten Geldanlage ohne Förderung.

Bei festverzinslichen Geldanlagen, Fondssparplänen, privaten Rentenversicherungen oder Immobilien kommt es auf die richtige Mischung an und auf den Zeitpunkt im Leben, an dem man die Altersvorsorge abschließt. Denn für junge Leute mit schmalem Budget, aber viel Zeit bis zum Ruhestand gelten andere Regeln als für etablierte Eltern oder ältere Singles.

Das Buch „Altersvorsorge für Selbstständige“ zeigt die passende Strategie für alle, die ihr eigener Chef sind. Für sie ist es besonders wichtig, an die finanzielle Vorsorge zu denken, fehlen doch häufig sichere Rentenzahlungen. Welche Produkte speziell für Selbstständige infrage kommen, und was sie bei der Steuer und bei der Krankenversicherung beachten sollten, erfahren sie im neuen Ratgeber.

Die Bücher Private Altersvorsorge und Altersvorsorge für Selbstständige haben 240 bzw. 224 Seiten und sind ab Dienstag, den 23. Februar 2010 für jeweils 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder können bestellt werden unter www.test.de/shop. Quelle: Stiftung Warentest

Jahrhundertwinter 2010: Für Versicherer schlägt die Stunde der Wahrheit

22. Februar 2010 von Pressemitteilung

Der kalte Winter sorgt vor allem bei Autofahrern für Unmut. So verdoppelte sich beispielsweise bei einigen Versicherern der Schadensaufwand für Autounfälle im Vergleich zum vorherigen Winter. Den Versicherungsunternehmen schlägt damit die Stunde der Wahrheit. Denn: Für 73 Prozent der Deutschen ist eine großzügige, kulante und schnelle Schadenregulierung das wichtigste Kriterium beim Abschluss einer Police. Doch vielerorts läuft das Schadenmanagement noch nicht rund. Nur etwa jeder dritte Versicherungsexperte in Deutschland ist mit der Abwicklung im eigenen Haus zufrieden. Das ist das Ergebnis der Studie “Stau-Atlas: Schaden- und Unfallmanagement” des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG. (weiterlesen…)

Stiftung Warentest: Falschberatung hat bei der Postbank System

18. Februar 2010 von admin

Falschberatung hat bei der Postbank System

Falschberatung hat bei der Postbank System

Falschberatung hat bei der Postbank System. Das geht aus Hunderten Zuschriften hervor, in denen Leser der Zeitschrift Finanztest ihre Erfahrungen schildern und Finanzberater der Postbank enthüllen, wie sie zur Falschberatung gedrängt werden.

So meldete ein Rentnerehepaar aus Berlin, dass es 100.000 Euro Festgeld für kurze Zeit sicher anlegen wollte. Der Vermögensberater der Postbank schlug stattdessen eine teure Lebensversicherung oder den Kauf eines spekulativen Investmentfonds vor. Einem 80-jährigen Rentner wurde eine über 17 Jahre laufende riskante Schiffsbeteiligung aufgeschwatzt. Sein Vertriebsdirektor habe ihm den Verkauf des Schiffsfonds an den Mann nahegelegt, so der Postbank-Finanzmanager gegenüber Finanztest, da dieser das Ende der Beteiligung ohnehin nicht erleben werde. „Das gibt eine Superprovision“, habe sich der Vorgesetzte gefreut. (weiterlesen…)

Versicherer fürchten Crash in Griechenland

15. Februar 2010 von Pressemitteilung

Die Versicherer befürchten Verluste

Die Versicherer befürchten Verluste

Die Griechenland-Krise verunsichert die Finanzmärkte. Neben Banken fürchten vor allem auch Versicherungskonzerne um ihre Gelder. Entsprechend deutlich geraten die Aktien von Allianz und Munich Re unter Druck.

Der Grund: Die Versicherer stecken seit jeher den größten Teil ihrer Investments in festverzinsliche Papiere. Mit besonderer Vorliebe zeichnen sie Staatsanleihen – auch griechische.

Hinzu kommt: Seit die Zinsen während der Finanzkrise gefallen sind, mussten die Finanzriesen fast zwangsläufig ihr Risiko erhöhen – die Garantieverpflichtungen gegenüber der Kundschaft wollen schließlich erfüllt sein. Anleihen von Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (den sogenannten PIIGS-Staaten) bieten sich da an. Denn wegen des höheren Risikos eines Staatsbankrotts zahlen diese Länder einen kräftigen Zinsaufschlag.

Was dies für die Allianz bedeuten könnte, machte Vorstand Paul Achleitner Ende Januar klar. “Denkbar sind Umschuldungsverhandlungen”, sagte er der “Welt”. “Und damit auch gewisse Abschreibungen für uns.”

Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen.

Altersvorsorge: Wenn Frauen sich nicht trauen

11. Februar 2010 von Pressemitteilung

Mangelndes Selbstbewusstsein und geringes Einkommen führen Frauen in die Versorgungslücke

Mangelndes Selbstbewusstsein und geringes Einkommen führen Frauen in die Versorgungslücke

Finanzentscheidungen brauchen Selbstbewusstsein – doch genau daran fehlt es vielen Frauen, wenn es um Geld geht. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage der HanseMerkur Versicherungsgruppe*: 21 Prozent der in einer Partnerschaft lebenden Frauen glauben, ihr Partner wisse besser über das Thema private Altersvorsorge Bescheid als sie selbst. Etwa der gleiche Anteil der Männer hält sich selbst für kompetenter. “Viele Frauen neigen immer noch dazu, Ihre Entscheidungen zur Altersvorsorge regelmäßig zu verschieben, weil sie sich kein sicheres Urteil zutrauen”, sagt Kathrin Voss, Produktmanagerin bei der HanseMerkur. “Dabei müssten gerade Frauen ihre private Altersvorsorge vorantreiben, weil sie durch Baby- und Erziehungspausen oft einen geringeren gesetzlichen Rentenanspruch erwerben als Männer.” (weiterlesen…)

Zitat des Tages – Thomas Steffen

10. Februar 2010 von Ralph Meinhold

Dr. T. Steffen, Bildquelle: BaFin

Dr. T. Steffen, Bildquelle: BaFin

“Als Versicherungsaufsicht fühle ich mich wie Asterix gegen die Römer, nur ohne Zaubertrank.”

Thomas Steffen, Chef der Versicherungsaufsicht bei der BaFin, auf dem FTD-Versicherungstag in Bergisch Gladbach zur Rolle der Versicherungsaufseher in Europa angesichts der Dominanz der Zentralbanken, Quelle: FTD

“Als Versicherungsaufsicht fühle ich mich wie Asterix gegen die Römer, nur ohne Zaubertrank.”

Thomas Steffen, Chef der Versicherungsaufsicht bei der BaFin, auf dem FTD-Versicherungstag in Bergisch Gladbach zur Rolle der Versicherungsaufseher in Europa angesichts der Dominanz der Zentralbanken