Mehr als zwei Drittel der Internet-Nutzer glauben, dass die Aussagekraft von Arbeitszeugnissen gesunken ist.
Arbeitszeugnisse sollen der Wahrheit entsprechen, müssen allerdings laut geltendem Arbeitsrecht von Seiten des Arbeitgebers wohlwollend formuliert sein. Da positive Formulierungen eingeklagt werden können, haben Arbeitszeugnisse mit der Zeit immer mehr an Aussagekraft verloren und können nur sehr eingeschränkt als Entscheidungskriterium bei Bewerbungen herangezogen werden. Das sehen nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Kandidaten so, wie die aktuelle Umfrage der Personen-Suchmaschine Yasni und der Personalberatung Xenagos bestätigt.
„Klassische Lebensläufe und Arbeitszeugnisse verlieren an Bedeutung und werden durch Profile im Netz ergänzt oder ersetzt, mit denen jede Fähigkeit und jede berufliche Station schnell überprüft werden können. Im angelsächsischen Raum sind Lebensläufe ohne Referenzen undenkbar und auch hierzulande versenden Freelancer und Personalberater zunehmend Profile und keine Lebensläufe.”, erklärt Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl. (weiterlesen…)







